Was Potato Mode wirklich tut
Potato PC Mode ist die Reduced-Motion-Option von GDLauncher. Im Code ist es ein einziger Boolean (intern reducedMotion), der eine CSS-Klasse an die UI-Wurzel hängt; an die Klasse gebundene Styles deaktivieren Animationen und Transitions im ganzen Launcher. Konkret: Button-Hover-Effekte, Panel-Slide-Ins, Opacity-Fades, sich drehende Download-Progress-Indikatoren und Splash-Animationen hören auf zu animieren. Die UI wird snappy und statisch.
Was es nicht tut
Potato Mode wirkt nur launcher-seitig. An Minecraft selbst ändert es nichts: nicht die Render-Distanz, nicht die FPS, nicht welche Mods geladen werden, nicht wie viel RAM zugewiesen wird. Der Toggle ist rein für das Chrome des Launchers. Wenn Minecraft das Problem ist (niedrige In-Game-FPS, Ruckeln), hilft Potato Mode nicht; schau in Performance-Mods, RAM-Zuweisung oder Minecrafts eigene Videoeinstellungen.
Wann sich's lohnt
Ältere Hardware, wo schon Electron schwächelt. Wenn Discord, Slack und ähnliche Electron-Apps zäh sind, wird's der Launcher auch sein, Potato Mode hilft. Akku-Sparen auf Laptops. Animationen kosten GPU, statische UI fast nichts. Accessibility, Reduced-Motion-Vorliebe. Manche werden von UI-Animationen ablenkbar oder kriegen Motion Sickness.
Folgt es dem OS-Reduce-Motion?
Aktuell ein separater Toggle. macOS, Windows und die meisten Linux-Desktops haben eine systemweite Reduce-Motion-Accessibility-Einstellung, GDLauncher liest die noch nicht. Wer Motion aus will, schaltet den Launcher-Toggle selbst um.
Zurückdrehen
Toggle wieder aus. Animationen kommen sofort zurück, kein Neustart nötig.