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Einen Minecraft-Server in GDLauncher einrichten

Erstell und starte einen Vanilla- oder Modded-Minecraft-Server direkt aus GDLauncher. EULA-Bestätigung, Live-Konsole, alles im selben Launcher, mit dem du spielst.

Aktualisiert: May 2026

Was Server-Instanzen anders macht

In GDLauncher ist ein Minecraft-Server ein eigener Instanz-Typ, kein Setting an einer normalen Client-Instanz. Server rendern das Spiel nicht, sie betreiben das Headless-Backend, an das Clients sich connecten. Die State-Machine ist auch server-spezifisch: Stopped → Installing → Starting → Running → Stopping → Deleting. Du kannst Client- und Server-Instanzen parallel haben. Gängiges Muster: ein Server für Freunde plus eine Client-Instanz, die auf localhost zeigt, zum Testen.

Das EULA-Modal

Mojang verlangt das Bestätigen der EULA vor jedem Minecraft-Server. GDLauncher fängt den ersten fehlschlagenden Start ab, zeigt das Modal und schreibt bei Bestätigung eula=true in eula.txt im Server-Ordner. Ohne Bestätigung startet der Server nicht. Es ist dieselbe EULA, die du beim Minecraft-Spielen schon angenommen hast, einfach eine serverseitige Re-Confirmation. Falls du sie je widerrufen willst (selten), die server/eula.txt direkt editieren.

Mit dem Server verbinden

Von derselben Maschine: Im Minecraft-Client einen Server mit Adresse localhost (oder 127.0.0.1) hinzufügen. Port wie eingestellt, Default 25565. Von einem anderen Rechner im selben LAN: lokale IP des Host-Rechners benutzen (z. B. 192.168.1.50). Firewall am Host für eingehende Verbindungen auf dem Server-Port öffnen. Aus dem offenen Internet: braucht Router-Port-Forwarding (Server-Port auf den Host-Rechner) plus deine öffentliche IP, die sich bei den meisten Heimanschlüssen ändert. Tools wie Playit.gg oder ngrok regeln das ohne Router-Eingriff, kostet Latenz.

Server-Tabs

Jeder Server hat fünf Tabs: Console (Live-Server-Ausgabe plus Befehlseingabe unten), Addons (Mod-Verwaltung, nur sichtbar bei Server mit Mod-Loader), Properties (server.properties-Editor: MOTD, Max-Players, Online-Mode, View-Distance usw.), Players (verbundene Spieler, Ops, Whitelist, gebannte Spieler), Settings (Name, Port, Java-Memory, Modloader-Version, Löschen).

Konsolen-Kommandos

Das Eingabefeld im Console-Tab funktioniert wie eine Vanilla-Server-Konsole: op <player> (Op vergeben), whitelist add <player> (Whitelist), save-all (Welt auf Platte sichern), stop (sauberes Herunterfahren), say <message> (Broadcast an alle).

Modded Server

Hast du beim Erstellen einen Mod-Loader gewählt, installiert GDLauncher dessen Server-Distribution (Forge, NeoForge, Fabric oder Quilt). Mods kommen nach server/mods/, wie bei Client-Instanzen. Der Addons-Tab der Server-Instanz verwaltet sie genauso wie auf Clients. Für beste Kompatibilität dieselben Mods auf Client und Server fahren. Client-only-Mods (Sodium, Shader) gehören nicht auf den Server, Server-only-Mods (Admin-Tools, Performance-Monitore) nicht auf Clients. Viele große Modpacks werden als Client-Pack und Server-Pack ausgeliefert, den Server-Pack per Import als Server-Instanz installieren.

RAM und Performance

Server starten standardmäßig mit 2 GB. Modded und Server mit vielen Spielern brauchen mehr, Slider und Empfehlungen in Mehr RAM für einen Minecraft-Server zuweisen.

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